In der Europäischen Union ist der Zugang zu E-Zigaretten für Jugendliche streng geregelt. Grundlage ist die EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD2), die in allen Mitgliedstaaten umgesetzt wurde. Sie legt fest, dass E-Zigaretten und verwandte Produkte nur an Personen ab 18 Jahren verkauft werden dürfen – sowohl im stationären Handel als auch online. Händler sind verpflichtet, eine zuverlässige Altersverifikation durchzuführen, um den Schutz Minderjähriger sicherzustellen.
Zusätzlich enthält die EU-Regulierung klare Vorgaben zur Produktsicherheit. Dazu gehören Grenzwerte für Nikotin, Anforderungen an kindersichere Verpackungen sowie Vorschriften zur Kennzeichnung und zu Warnhinweisen. Ziel ist es, gesundheitliche Risiken zu reduzieren und gleichzeitig den Zugang für Jugendliche konsequent zu verhindern. Auch Werbung für E-Zigaretten ist EU-weit stark eingeschränkt oder teilweise verboten, um die Attraktivität für junge Zielgruppen zu senken.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass in vielen EU-Ländern auch nikotinfreie E-Zigaretten unter denselben Jugendschutzregeln fallen, da sie optisch und technisch identisch genutzt werden können. Dadurch soll verhindert werden, dass Jugendliche über „harmlose“ Varianten an das Dampfen herangeführt werden.
Im europäischen Markt sind Anbieter wie Fumot Deutschland aktiv, die sich an erwachsene Verbraucher richten und entsprechende Produkte anbieten. Ein Beispiel ist das Modell fumot 20000, das im Bereich moderner Vape-Geräte eingeordnet wird.
Insgesamt zeigt sich, dass Europa beim Thema E-Zigaretten einen klaren Schwerpunkt auf Jugendschutz, Zugangskontrolle und Verbraucherschutz setzt, um insbesondere Minderjährige vor frühzeitigem Konsum zu schützen.